Den Heiligen Geist anbeten?

1. Die biblische Linie der Anbetung

  • Anbetung gilt allein Gott. Schon im Alten Testament ist klar: „Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten“ (5Mo 6,13; Mt 4,10).
  • Jesus nimmt Anbetung an, weil er der ewige Sohn Gottes ist (Joh 20,28; Hebr 1,6).
  • Engel und Menschen lehnen Anbetung ab, weil sie Geschöpfe sind (Apg 10,25–26; Offb 22,8–9).

Fazit: Anbetung gehört dem Vater und dem Sohn.

 

 

2. Die Rolle des Heiligen Geistes

  • Der Heilige Geist ist vollkommen Gott, die dritte Person der Dreieinigkeit.
  • Doch seine Aufgabe ist nicht, sich selbst zu verherrlichen, sondern Christus großzumachen:  „Er wird mich verherrlichen“ (Joh 16,14).
  • Er führt uns zu Jesus und öffnet uns das Herz für den Vater.

Fazit: Der Geist ist der „Scheinwerfer“ auf Christus.

 

3. Warum Anbetung des Heiligen Geistes falsch verstanden ist

  • Sie durchbricht die göttliche Ordnung:
    • Der Geist verherrlicht Christus,
    • Christus offenbart den Vater,
    • der Vater hat den Sohn erhöht.
  • Kein einziges Beispiel in der Bibel zeigt, dass der Geist angebetet wird!
  • Die Gebetsrichtung ist: Zum Vater, durch den Sohn, im Heiligen Geist (Eph 2,18).

Fazit: Wer den Geist recht ehrt, folgt seiner Führung zu Christus.

 

Zusammenfassung: Der Heilige Geist ist Gott, heilig und ewig. Doch er lenkt unsere Anbetung weg von uns – hin zu Jesus. Darum richteten die Jünger ihre Anbetung auf Christus, nicht auf den Geist.

 

Praktische Anwendung: 

 

  • Geistgewirkte Anbetung zeigt sich darin, dass Jesus erhöht wird.
  • Prüfe dich: Wohin weist dein Herz? Auf Erlebnisse – oder auf Christus?
  • Folge dem Beispiel der Jünger: Vor Jesus niederfallen – erfüllt mit Freude.